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Loslassen mit Yoga

Loslassen

Loslassen mit Yoga

Loslassen, ein viel gebrauchtes und oft überstrapaziertes Wort.

Loslassen, was soll das eigentlich heissen? Es wird fast immer im Kontext mit immateriellen Dingen gebraucht und genau da wird es schwierig. Wie soll man etwas loslassen, dass man nicht in der Hand hält, sondern im Herzen oder im Kopf? Gedanken loslassen, Gefühle loslassen. Das ist schwer, weil man sie ja nicht greifen kann.

Loslassen müsste eigentlich umbenannt werden in wegdenken, wegfühlen oder eben losdenken und losfühlen. Klingt aber nicht gut, genausowenig wie dissoziieren. Das klingt dann wieder zu psychologisch, verkopft.

Dann also Loslassen.

Wie das geht?

Mir hilft Yoga dabei!

Mit Asana loslassen

Wenn ich in einen Flow aus Bewegungen komme, dann wird der Kopf leer, das heißt ich denke nicht mehr. Der Fluss der Gedanken weicht dem Fluss der Bewegung und hinterher dauert es eine ganze Weile bis der Kopf wieder zum monkey mind wird.

Mit Meditation loslassen

Wenn ich ruhig sitze, vor allem am frühen Morgen und das Wunder des Lebens erkenne in meinem eigenen Atem, dann ist das Herz leicht und der Kopf wieder leer. Dann halte ich keine Gedanken fest und auch keine Gefühle, vor allem keine negativen.

Mit Pranayama loslassen

Wenn ich sanft meinen Atem lenke, ihm lausche und ihn erfühle, dann halte ich nichts fest. Nur dieser Augenblick zählt, einer nach dem anderen und die vergangenen Augenblicke verschwinden, so wie die zukünftigen noch nicht existent sind. Nur der Atem, nur diese Sekunde stillen Glücks am Leben zu sein.

Yoga hilft mir genau indem Moment zu leben und einfach nur zu sein. Dann halte ich nichts fest und alles wird leicht. Das gelingt nicht immer, aber immer öfter, weil ich mittlerweile weiß, dass ich es kann, das loslassen. Das, was immer so schwer war. Das, was jetzt ganz einfach sein kann. Und irgendwann vielleicht Routine geworden ist in der Rückbetrachtung. Oder vielleicht auch nicht, weil es dann keine Rückbetrachtung mehr gibt. Weil ich dann nur im Fluss der Augenblicke bin und eine Rückbetrachtung unnötig ist.

Das wäre dann die Erleuchtung. Vielleicht ist es noch ein bißchen früh dafür, aber wer weiß und überhaupt: das ist doch der Anfang und das Ziel des Yogawegs. Den Weg der Erleuchtung zu beschreiten mit kleinen und großen Schritten. Den Zustand der Stille erreichen. Alles Loslassen. Einfach so.

Namasté.

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