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4 Gründe eine Yogapause einzulegen

Ganesha

4 Gründe eine Yogapause einzulegen

Viele Menschen leben nach dem Motto: „Viel hilft viel“ und bei einigen Dingen stimme ich dem auch definitiv zu, wie: mehr Gemüse essen, mehr Schlaf bekommen oder sich des Lebens zu erfreuen. Manchmal gibt es aber Dinge oder Fälle wo dieses Motto kontraproduktiv ist und das gilt auch für Yoga!

Wie jetzt? Alle denken doch Yoga ist super und man sollte immer mehr Yoga machen und auch ich selber praktiziere doch täglich…Ja schon, aber man kann es auch im Yoga übertreiben. Daher gilt: höre auf deinen Körper und entscheide über deine Praxis basierend darauf wie du dich fühlst.

Hast du schon einmal eine der folgenden Erfahrungen gemacht, welche bedeuten besser mal eine Yogapause einzulegen?

Du bist erschöpft

Viele Menschen vergessen, dass regelmäßiger Schlaf genauso wichtig ist wie eine ausgewogene, gute Ernährung und ein ausreichend Bewegung. Wenn der Körper aber erschöpft ist kann er sein volles Potential gar nicht ausschöpfen, d.h. beim Yoga üben strengt man sich vielleicht noch mehr an, um das zu kompensieren mit dem Effekt den Körper zusätzlich zu stressen. Hier wäre es gut genau in dich hinein zu hören und eine Zeitlang entweder generell weniger oder weniger anstrengendes Yoga zu praktizieren und so eine Yogapause zur Erholung des Körpers zu nutzen. Wichtig ist hier wirklich der gute und ausreichende Schlaf, denn im Schlaf erholst du dich nachweislich am besten.

Du übst stundenlang Yoga ohne Freude

Wenn du einer derjenigen Menschen bist, die mindestens eine Stunde täglich Yoga üben, aber daran keine wirkliche Freude haben dann ist es höchste Zeit für eine Yogapause! Jede Praxis ist schon mal anstrengend oder frustrierend, weil die Asana oder die Atemübungen nicht so gelingen wie wir uns das vorstellen. Normalerweise stellt sich aber nach der Praxis eine Art Hochgefühl und eine Freude ein. Wir fühlen uns meistens großartig und das sollte auch so sein. Falls das aber bei dir nicht (mehr) der Fall ist und du nur noch übst um weiterhin dein Gewicht zu halten oder um Gewicht zu verlieren oder weil ja Yoga so angesagt ist, dann sollte sich dringend etwas ändern! Hier kann eine temporäre komplette Yogapause genauso hilfreich für dich sein wie auch das Ausprobieren von ganz anderen Stilen oder ergänzend vielleicht Pilates (oder ähnliches). Vielleicht hilft es auch eine Zeitlang nur zu meditieren, das muss jeder für sich selbst herausfinden und entscheiden. Das bedeutet wieder: höre auf deinen Körper!

Du bist gestresst

Viele Menschen denken, dass es gut ist Yoga zu üben, weil man gestresst ist. Das ist so aber nicht ganz richtig! Tatsächlich kann eine sanfte oder auch fordernde Yogapraxis helfen Stress abzubauen, einerseits durch die körperliche Bewegung und andererseits durch die Meditations- und Chantinganteile, die den Parasympathikus (auch Ruhe Nerv genannt) aktivieren. Wenn der tägliche Stress jedoch so groß ist, dass zusätzliche Bewegung und vor allen Dingen anstrengende zusätzliche Bewegung dem Körper noch mehr Stress verursachen, dann tritt einen Schritt zurück und überdenke deine Stressoren und deine Yogapraxis. Wenn du die Ursache deiner Stressbelastung kennst, hast du (fast) immer die Möglichkeit etwas zu verändern. Entweder kannst du deine Alltagsstressfaktoren reduzieren oder du legst eine Pause ein und übst erst dann wieder Yoga, wenn die Stressbelastung etwas niedriger geworden ist. Das kann bei temporären Überbelastungen durch Stress, wie z.B. die Organisation eines Projektes, helfen. Denn: Wer permanent gestresst ist hat auch viel weniger Muße sich wirklich auf Yoga einzulassen.

Deine Muskeln sind sauer

Wenn du einige Zeit weniger Sport gemacht hast oder deine anstrengende Yogapraxis dein Sport ist denke an eins: Anfangs werden deine Muskeln schnell übersäuert sein. Daher ist es gut bei gar nicht und bei überbeanspruchten Muskeln langsam die Bewegungsintensität zu steigern. Dies gilt für alle Sportarten, bei denen man sich bewegt. Wenn du es langsam angehst wird sich dein Körper an die Bewegung gewöhnen und eine muskuläre Übersäuerung wird immer weniger auftreten. Aber selbst wenn du regelmäßig übst und veränderst aber die Intensität plötzlich sehr stark oder von Restorative zu Ashtanga Yoga wechselst kann es passieren, dass du dich am nächsten Tag kaum bewegen kannst. Es ist dann absolut wichtig auf deinen Körper zu hören und nicht in die beliebte Denke zu verfallen: Gegen Muskelkater hilft nur Anstrengung! Das ist absolut nicht wahr und schädigt möglicherweise deinen Körper und vermiest dir zusätzlich noch die Laune.

Fazit

Eine (temporäre) Yogapause ist nichts für Loser, sondern kann nötig und hilfreich sein, um auf Dauer deine Gesundheit und vor allem die Freude am Yoga zu erhalten. Yoga ist meiner Meinung nach zu schön und wichtig, um es sich selbst bewusst oder unbewusst kaputt zu machen. Höre und spüre in deinen Körper hinein und wenn er sagt: „Heute bitte wirklich nicht“, dann höre unbedingt darauf.

In diesem Sinne: namaste!

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